Baublog
Herzlich willkommen! Während der gesamten Bauphase des neuen Lager und auch danach werde ich, Lee Völker, euch mit Infos, Geschichten und Bilder versorgen. Ich werde versuchen, den Blog so aktuell wie möglich zu halten. Verzeiht mir aber, wenn ich mal wieder Schlaf brauche und zwei, drei Tage nichts posten werde!
Quasifertig...
26. Januar 2012 von Lee Völker
Habe gerade mit Schrecken festgestellt, dass ich zum Ende der Bauarbeiten keinen Eintrag gemacht habe! Schwach...
Am 12. November wurde natürlich nicht gezügelt. Einerseits musste noch der Neoprenraum gefugt werden und ein paar andere Dinge erledigt werden und andernseits waren Nicola, Adi, Beni, Florin und ich in Konstanz am bluboats Cup und segelten dank Seegras eher hinterher.
Deshalb wurde eine Woche später mit der tatkräftigen Hilfe der Teilnehmer des 470er-Kurses alle Schiffe und alles Material von der Zelthalle runter ins Clubhaus gezügelt und gleichzeitig auch das Clubhaus geputzt. Gleichzeitig mit dem Zügeln haben wir auch ausgemistet. Alles Material was schon länger bei uns rumlag und nie benutzt wurde, flog in hohem Bogen in den Abfall. Dadurch herrschte am Anfang ein wenig Chaos. Aber im Chaos meistern sind wir ja Meister!
Als Lohn für die harte Arbeit wurden alle Helfer zum allerersten Essen im neuen Clubraum eingeladen. Das Essen wurde von Jürg organisiert, der einen Sponsor gefunden hatte. Mit dieser kleinen Einweihungsfeier feierten wir unser neues Zuhause.
Jedoch werden wir immer wieder kleinere Arbeiten machen müssen, bis wir schliesslich ganz fertig sein werden. Zudem konnten wir aussen noch gar nichts machen, einerseits wegen der Kälte und andernseits weil noch keine Pläne dafür existieren. Sobald es weitere Infos oder neue abgeschlossene Arbeiten gibt, erfahrt ihr sie!
Zum Abschluss möchte ich auf unser grosses Einweihungsfest am 2. Juni 2012 hinweisen. Wer den Blog gelesen hat und endlich wissen will, wie es in der Realität aussieht, soll vorbeikommen!
Wir freuen uns darauf!
Die Schritte werden immer kleiner, die benötigte Zeit immer mehr...
02. November 2011 von Lee Völker
Morgen sind schon zwei Wochen vergangen, in denen ich wieder nichts geschrieben habe. Die eigentliche Bauphase ist nun seit anderthalb Wochen passe und ich drück auch wieder die Schulbank. Trotzdem arbeiten wir am Wochenende munter weiter und nähern uns langsam unserem Ziel.
Im letzten Viertel der zweiten Bauwoche, genauer am Freitag (21. Oktober), haben wir die Lager für die Lasermasten fertig montiert. Das heisst unter der Werkstatt haben wir nun für 20 trockene Masten inklusive Segel Platz und im Lager an der Decke nochmal für zehn Masten mit nassen Segeln, die wir zum Trocknen auch ausgerollt hängen lassen können. Den Winter durch können wir auch die Masten der 470er unter der Werkstatt einlagern.
Desweiteren hat Samuel die alte Zugangstür unten im Lager zugemauert und die provisorische Stütze unterm Clubraum durch eine dauerhafte Lösung ersetzt. Zudem wurden Balken, die keine Funktion mehr haben weggeschlagen und so mehr Platz für Optimisten geschaffen. Am Abend setzte er und Lukas noch den Abfluss im Neoprenraum ein, damit man dort am nächsten Morgen weitermachen konnte. Zudem hat uns Lisa überrascht, als sie während unserer Abendpause die ganze Baustelle aufräumte. Ein grosses Dankeschön dafür.
Am Samstag waren wir wieder acht bis zehn Leute, die der Arbeit entgegentraten. Damian hat mit ein paar Helfern die restlichen Lampen im Lager und unter dem Clubraum und Werkstatt angeschraubt und auch gleich die ersten Schalter und Steckdosen montiert. Beni und Florin arbeiteten weiter am Gestell im Clubraum. Und Adi und Nicola behandelten die Arbeitsflächen in der Werkstatt zum zweiten Mal mit Epoxidharz.
Das Mittagessen wurde mit grösster Spannung erwartet. Im Gegensatz zum normalen Baustellenessen, welches im besten Fall aus Döner oder Mikrowellen-Fertig-Essen besteht, kamen die Eltern von Antoine vorbei und brachten gleich ein ganzes 3-Gang-Menue mit. Zur Vorspeise gabs Salat, als Hauptgericht Lasagne und als Nachspeise Schokomuffins mit Kaffee. Dazu ne riesen Auswahl an Getränke! War ne tolle Abwechslung und darum nochmal einen herzlichen Dank!
Am Nachmittag wurde noch das Lüftungsrohr für die Werkstatt eingebaut, dafür musste in die Werkstattwand ein Loch gesägt werden. Samuel und Antoine meldeten sich sofort freiwillig. Desweiteren erledigten wir noch Kleinigkeiten oder besorgten nochmal Material für Morgen.
Fast den ganzen Sonntag über haben Antoine und ich den Werkstattboden mit einer Bodenschleifmaschine, welche uns freundlicherweise von Hansruedi Wieland zur Verfügung gestellt wurde, in mehreren Schritten geschliffen. Dadurch wurden Unebenheiten und Schönheitsfehler beseitigt, aber vor allem ist es eine notwendige Vorbereitung vor dem Ölen.
Jürg, der erst am Nachmittag von seinen Ferien zurückkam, und Lukas widmeten sich dem Neoprenraum. Sie betonierten mit Hilfe den von Simon zuvor angefertigten Keilen die Wanne aus. Die Keile wurden an den Seiten und an den Kanten ausgelegt, der Zwischenraum mit Steinen ausgefüllt und anschliessend mit Beton aufgefüllt. Mit einer Holzlatte und den Keilen als Auflage wurde der überschüssige Beton abgestrichen. Sobald der Beton leicht angehärtet hatte, wurden die Keile entfernt und die Löcher wurden mit Beton aufgefüllt.
Nun wurde von unserer Seite unter der Woche nicht mehr gearbeitet, da die zwei Wochen vorrüber waren. Aber die Elektriker von der Firma Stutz kontrollierten und schlossen die ersten Kabel am neuen Sicherungskasten an. Am Montag rückten die Maurer der Firma Brunner Erben an und machten den Durchbruch vom Lager in das Optilager unter dem Clubraum.
Erst am Freitag Abend nahmen Jürg und ich die Arbeit wieder auf. In der Wanne im Neoprenraum trug Jürg zuerst eine Schicht Epoxi auf, anschliessend eine Lage Glasfasergewebe und zum Schluss nochmal eine Schicht Epoxi. Dadurch wurde unser Betonfundament versiegelt und abgedichtet. In der Zwischenzeit war ich an der Aussenwand kreativ: Ich habe mit den ersten Streifen begonnen und noch eine Bodenleiste hinzugefügt.
Am letzten Samstag tauchten auch mal die Gebrüder Sigg, nachdem sie ihre Ferien genossen hatten, auf. Sie wurden sogleich ins Maurer- bzw. Bodenschleif-Detachement gesteckt. Lukas und Noah verputzten den Durchbruch zum Optilager fachgerecht und besserten sonst noch ein paar Stellen aus.
Silvan und ich mussten in der Werkstatt den Boden noch an einigen Stellen ausbesseren, damit sich beim Ölen keine Lachen bilden können. Auch dies dauerte fast den ganzen Morgen. Florin stellte in dieser Zeit das Gestell im Clubraum fertig.

Jürg und Antoine versuchten sich den ganzen Samstag als Plattenleger. Im Neoprenraum konnten sie zwei Wände vollständig fliesen. Bevor sie jedoch in der Küche oberhalb der Kombinationsfläche fliesen konnten, musste Nicola die Latexfarbe mit Abbeizer entfernen. Keine angenehme Sache. Bis zum Abend war dann auch die Küche gefliest.
Zudem hatten wir noch Besuch: Das Lokalfernsehen Steckborn stattete uns einen Besuch ab. Für das kommende 'Lokal aktuell' wurden Filmaufnahmen gemacht und ich musste noch Rede und Antwort stehen.
Am Sonntag haben Lukas und Damian die restlichen und unbrauchbaren Holzbalken mit der Kettensäge halbiert und für die weitere Verwendung als Brennholz bereitgelegt. Generell haben sie mit Hilfe von Beni, Florin und Nicola aufgeräumt und entsorgt. Zudem hat Jürg in der Küche die Platten gefugt und Lukas hat die Halterungen für die Neoprene an die Decke gedübelt. Zum Schluss hat Beni und Lukas den Werkstattboden zum ersten Mal geölt.
Das waren die vergangenen Arbeiten in Zeitraffer. Wir rechnen noch das kommende Wochenende für weitere Bauarbeiten ein, gleichzeitig aber müssen wir schon ans definitive Aufräumen denken. Am 12. November wollen wir dann definitv vom provisorischen Lager hinunter in unsere neue Heimat zügeln.
Schritt für Schritt zur fertigen Werkstatt.
20. Oktober 2011 von Lee Völker
Zuerst muss ich mich für den langen Unterbruch entschuldigen, bevor ich weiter in die Tasten hauen kann. Entweder hatte ich keine Zeit zu schreiben oder die Technik hat mich dann wieder ausgetrickst. Dafür kann ich nun von vielen kleinen und grossen Fortschritten berichten. Für die letzten fünf Tage mache ich ne Zusammenfassung, den heutigen Tag dafür ausführlich.
Am Samstag und Sonntag haben wir hauptsächlich im Lager und in der Werkstatt gearbeitet. Im Lager haben Franzi, Adrian, Nicola und Simon noch alle Wände fertig mit Gips verputzt und gleich zweimal mit Farbe gestrichen. Zudem montierten sie noch das Lasergestell an der Wand bei der Rampe.
In der Werkstatt haben Samuel und seine Helfer den Lagerraum inklusive den Regalen und der Tür eingebaut, wie auch die kleine Lackiererei.
Dazu haben Damian und Antoine im Clubraum und in der Werkstatt Kabel für Strom verlegt und die ersten Lampen an die Decke geschraubt. Am kommenden Wochenende werden dann die restlichen Räume verdrahtet.
So, das war das Wochenende im Schnelldurchlauf. Nun zur fast schon vergangenen Woche.
Am Montag montierte Samuel zu beiden Seiten der Werkstatt die Arbeitsplatten inklusive dem Lavabo. Und Beni starte das Puzzle der Einbauküche. Lukas baute im Neoprenraum die kleine Wand für die Wanne.
Am Dienstag nahm die Küche im Clubraum langsam Gestalt an, Beni sei Dank. Samuel zimmerte die kleine Treppe um bequem vom Lager in die Werkstatt oder den Clubraum gehen zu können. Zudem erstellte er noch unsere Fensterpausenbank inklusive Anti-Lukas-Schild (Lukas war gegen die Bank). Und Adrian strich noch die Räume in der Werkstatt. Lukas und ich fehlten praktisch den ganzen Tag.
Am Mittwoch wurde Beni mit der Küche fertig. Die unverbauten Küchenablagen bauten er und ich gleich in der Werkstatt ein. Zudem montierte er die Ablagefläche über der Arbeitsflächen. Ich erweiterte die Lackiererei noch um ein Regal. Samuel baute die Holzteile des Mastlagers nach und übte sich später noch als Maurer und mauerte den Durchgang in Treppenhaus zu.
Nun zum heutigen Tag! Zuerst gabs nochmal einen Einkauf, anschliessend haben ich und Adi das Lüftungsrohr für den Neoprenraum montiert. Den Durchstich haben wir dann auch gleich ausgeschäumt. Samuel übte fleissig weiter und mauerte das Loch unten im Lager gleich auch noch zu. Und Beni durfte das Taschengestell im Clubraum anfangen zu bauen. Und Lukas bereitete den Lasermastenlift weiter vor.
In der Zwischenzeit schuffen Adi und ich in der Werkstatt Ordnung und wischten bzw. saugten alles ab. Anschliessend schliffen wir die Arbeitsplatten an und trugen schwarz gefärbtes Epoxidharz auf. Dadurch haben wir nachher eine wasserdicht und härtere Oberfläche. Morgen werden wir das wiederholen.
Jetzt gegen Mitternacht bauten Adi, Lukas, Samuel und Iko den Mastlift fertig zusammen und testeten das Ding ausgibig.
Also, jetzt seid ihr wieder auf dem neusten Stand der Dinge. Morgen gehts weiter und ich muss jetzt dringend ins Bett! Gute Nacht!
Kleinigkeiten
14. Oktober 2011 von Lee Völker
Am heutigen Tag erledigten wir viele kleine Arbeiten, damit wir für morgen breit sind. Sämi hat am Morgen und Nachmittag zum zweiten Mal den Clubraum und die Werkstatt gestrichen. Dadurch können wir morgen in diesen Räumen arbeiten und die Lampen und Strominstallationen anbringen.
Adi und Florin haben noch die restliche Lagerwand mit Spanplatten verkleidet und die Spalten auch gleich ausgeschäumt. Später haben sie das Lager aufgeräumt und die Küche aus dem Weg geräumt.
Samuel ging am Morgen zuerst noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen. Zuerst baute er beim Durchgang noch den Sturz für die Türe. Danach zimmerte er den Übergang vom Clubraum zum Lager zusammen. Für eine mobile Konstruktion ist das Ding verdammt schwer! Morgen geht er schnell ein paar Räder einkaufen, hoffentlich gehts dann einfacher.
Am Abend kam noch Simon vorbei und verkleidete den Türsturz mit Spanplatten. Ich war fast den ganzen Tag in Zürich und kam erst um halb sechs wieder auf die Baustelle. Doch konnte ich noch mit Jürg zusammen das Elektrische und die Lüftung besprechen. Bei der Lüftung bauten wir die ersten Röhren zusammen und welche wir dann auch gleich eingebaut haben.
Das wars auch schon für heute und morgen gehts dann ans Eingemachte!














